Federico La Penna: Rote Karte wirft Schatten auf Inter–Juventus
Federico La Penna sorgte im Topspiel zwischen Inter und Juventus mit der umstrittenen Roten Karte gegen Pierre Kalulu für Aufsehen. Der Schiedsrichter zeigte Kalulu in der 42. Minute die zweite Gelbe und damit Rot; der Spieler widersprach der Entscheidung umgehend.
Rote Karte ohne klaren Kontakt
Die Fernsehbilder zeigten die Szene aus nächster Nähe: Kalulu wurde für ein angebliches Foul an Alessandro Bastoni verwarnt, obwohl kein offensichtliches Tackling erkennbar war. Bastoni ging zu Boden, doch Kalulu hatte offenbar nicht aktiv den Fuß am Gegenspieler ausgesteckt.
Warum griff der VAR nicht ein?
Der VAR blieb unbeteiligt, weil die Video-Assistenten in der Regel nicht bei zweiten Gelben eingreifen. Nur direkte Platzverweise sind grundsätzlich für eine VAR-Überprüfung vorgesehen, was die Kontroverse über das ausbleibende Eingreifen verstärkte.
Verlauf der ersten Halbzeit
Die erste Halbzeit endete mit einem 1:1: Andrea Cambiaso spielte dabei die Hauptrolle, nachdem er zuvor ein Eigentor verursachte (17.) und später selbst den Ausgleich erzielte (26.). Die Platzverweisentscheidung veränderte die Dynamik des Spiels.
Bastoni „glücklich“
Aus Sicht von Inter war Alessandro Bastoni vom Ausgang der Szene begünstigt: Hätte der Schiedsrichter Bastoni eine Verwarnung für Schwalbe gegeben, wäre dieser womöglich ebenfalls mit Gelb belastet worden. Die Frage nach der richtigen Einschätzung bleibt offen.
Schlüsselereignisse
| Minute | Ereignis | Spieler |
|---|---|---|
| 17′ | Eigentor | Andrea Cambiaso |
| 26′ | Ausgleichstor | Andrea Cambiaso |
| 42′ | Gelb/2 → Rot | Pierre Kalulu |



