Sir Jim Ratcliffe: Lineker kritisiert ‚Heuchelei‘
Sir Jim Ratcliffe gerät in die Kritik, nachdem er in einem Interview behauptet haben soll, Großbritannien sei „von Migranten kolonisiert“ worden. Diese Aussage löste scharfe Reaktionen aus und wird von führenden Politikern und Medienberichten als beleidigend bezeichnet.
Der Aufruhr begann, nachdem Premierminister Sir Keir Starmer die Worte als „beleidigend und falsch“ verurteilte und Bürgermeister Andy Burnham Ratcliffe aufforderte, seine Äußerungen zurückzunehmen. Ratcliffe, der in Monaco wohnt, veröffentlichte daraufhin eine Stellungnahme, in der er sich dafür entschuldigte, dass seine Wortwahl Anstoß erregt habe, und die Diskussion über gesteuerte Migration im Zusammenhang mit Wirtschaftswachstum betonte.
Gary Lineker äußerte sich scharf auf seinem Podcast und sprach von „Heuchelei“. Er verwies darauf, dass Ratcliffe selbst als wirtschaftlicher Migrant im Ausland lebe, sich gleichzeitig um Steuerfragen sorge und Mitleid fordere, während Manchester United zahlreiche ausländische Spieler beschäftige.
Der englische Fußballverband (FA) hat inzwischen geprüft, ob Ratcliffes Kommentare dem Ruf des Spiels geschadet haben könnten und Ermittlungen eingeleitet. Manchester United veröffentlichte ein Statement, in dem der Klub seine Verpflichtung zu Vielfalt und Inklusion bekräftigte und auf die Kampagne „All Red All Equal“ hinwies.
Die Debatte beschäftigt Klub, Fans und Verantwortliche zugleich, während auf dem Feld die Aufmerksamkeit auf die sportliche Lage richtet: Unter Interimscoach Michael Carrick zeigte die Mannschaft zuletzt eine Serie ohne Niederlage und bereitet sich auf das Ligaspiel gegen Everton am 23. Februar vor.
Facebook-Post: Sir Jim Ratcliffe sorgt mit Migrations-Äußerungen für Empörung – Lineker spricht von Heuchelei, die FA prüft das Vorgehen.
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