PSG verliert gegen Rennes: Ernste Fragen für Luis Enrique
PSG verliert gegen Rennes: Paris Saint-Germain erlitt am Freitagabend eine überraschende 1:3-Niederlage und steht in der Ligue 1 plötzlich unter Druck.
Das Team aus der Hauptstadt wirkte in Rennes defensiv anfällig und offensiv unstrukturiert, während der Gastgeber mit Disziplin und Einsatz überzeugte.
Rennes erzielte drei Tore durch Moussa Tlemari (34.), Esteban Le Boul (69.) und Breel Embolo (81.), PSG antwortete nur durch Ousmane Dembélé in der 71. Minute.
Durch die Niederlage bleiben die Pariser bei 51 Punkten; der Rückstand auf Verfolger Lens schrumpft, da Lens 49 Punkte auf dem Konto hat und noch ein Spiel weniger zu bestreiten scheint.
Rennes kletterte mit dem Erfolg vorläufig auf Platz fünf der Tabelle und sendet ein klares Signal an die Konkurrenz.
Rennes bricht den Fluch und rächt sich eindrucksvoll
Nach fast drei Jahren ohne Sieg gegen PSG gelang Rennes am 13. Februar 2026 die ersehnte Revanche. In den vorangegangenen sechs Pflichtspielen hatte Paris fünf Siege und ein Unentschieden geholt.
Die deutlichen Ergebnisse der letzten Begegnungen (4:1 und 5:0 zugunsten von PSG) ließen wenig auf das heutige Resultat schließen — doch Rennes präsentierte sich organisiert und zielstrebig.
Moussa Tlemari schafft, was anderen nicht gelang
Das auffälligste Element bei Rennes war die Leistung von Moussa Tlemari gegen Nuno Mendes. Tlemari setzte sich mehrfach in Eins-gegen-Eins-Situationen durch und sorgte defensiv für Stabilität.
Sein Führungstreffer in der 34. Minute krönte eine überzeugende Vorstellung und zeigte, wie sehr individuelle Qualität Spiele entscheiden kann.
Ousmane Dembélé als „zweckmäßiger“ Strafraumspieler
Ousmane Dembélé traf zwar zum zwischenzeitlichen 1:2, doch sein Auftritt erinnerte eher an einen zweckorientierten Strafraumstürmer als an den Dribbler früherer Tage.
Die Umstellung auf die Mittelstürmerrolle hat Dembélés kreatives Spiel eingeschränkt; das Resultat bleibt wichtig, die Spielqualität jedoch schwankend.
Konsequenzen für Luis Enrique und die Mannschaft
Das größte Problem bei PSG bleibt die fehlende Konstanz. Zwischen starken Auftritten gegen Topteams und unerklärlichen Leistungseinbrüchen liegen nur wenige Tage.
Trainer Luis Enrique steht vor der Aufgabe, die Mannschaft mental zu schärfen und taktische Lösungen zu finden, damit der Titelkampf nicht aus den Händen gleitet.
Fazit
Der 1:3-Rückschlag in Rennes offenbart Schwächen in der Defensive und eine zu große Abhängigkeit von individuellen Momenten. PSG muss jetzt rasch reagieren, um im Meisterschaftsrennen wieder Anschluss zu finden.



