الكرة الفرنسية

Roberto De Zerbi: Zukunft nach Marseille-Pleite ungewiss

Roberto De Zerbi steht vor einer ungewissen Zukunft nach dem 0:5 gegen Paris Saint-Germain, das seine Zeit in Marseille beendet hat.

Der offizielle Abgang wurde in den frühen Morgenstunden bestätigt, doch das Ende war seit einiger Zeit absehbar; die Demütigung im Parc des Princes fungierte als letzter Nagel im Sarg.

Als die Kamera den Italiener nach dem vierten Gegentor zeigte, war sein Gesichtsausdruck ein deutliches Zeichen: Er wusste, dass seine Amtszeit vorbei war.

Respekt von Guardiola und Klopp

Ungeachtet des Scheiterns in Marseille genießt De Zerbi großes Ansehen bei Kollegen wie Pep Guardiola und Jürgen Klopp, die seine Spielidee lobten.

Bei Brighton verwandelte er einen defensiv eingestellten Klub in eine der attraktivsten Mannschaften Englands und zog damit das Interesse der europäischen Elite auf sich.

Verlust der Motivation

Nach dem historischen Aufstieg mit Brighton und dem späteren Abschied gab De Zerbi an, die nächste sportliche Perspektive am Klub nicht gesehen zu haben.

Medienberichte schildern, dass mangelnde Übereinstimmung bei der Kaderplanung und unterschiedliche Ambitionen zur Trennung führten.

Die Marseille‑Beziehung

Die Verbindung zu Marseille wirkte zunächst emotional passend: ein leidenschaftlicher Trainer in einem leidenschaftlichen Umfeld.

Doch inkonsistente Leistungen, Unruhe in der Kabine und öffentliche Auseinandersetzungen – zuletzt der Vorfall mit Ismaël Koné – belasteten das Verhältnis nachhaltig.

Selbst nach einem starken ersten Jahr mit Champions‑League‑Qualifikation traten Stress und Konflikte zutage; De Zerbi drohte bereits früh in der Saison mit Rücktritt, wenn er die Probleme nicht lösen könne.

Fehlende Balance

Analysen stellen De Zerbi als brillanten Taktiker, aber als schwierigen Spieler‑Manager dar: Seine emotionale Art brachte Energie, zugleich fehlte offenbar oft die nötige Ruhe.

Kritiker werfen ihm vor, sich in Details zu verlieren und nicht immer das beste Händchen für Personalentscheidungen zu haben.

Ausblick

De Zerbi verlässt Marseille mit einer ordentlichen Erfolgsquote, doch die Art und Weise seines Abgangs nährt Zweifel an seiner Eignung für dauerhaft anspruchsvolle Spitzenämter.

Die Chance auf einen neuen Spitzenjob bleibt groß – sein Stil ist rar und gefragt – doch die Lehre aus Marseille lautet: Auch charismatische Ideen müssen in schwierigen Klubstrukturen funktionieren.

Facebook-Post: De Zerbi vor der Zukunftsfrage – nach dem 0:5 gegen PSG ist sein Abschied aus Marseille besiegelt. Wohin führt sein Weg jetzt?

#DeZerbi #Marseille #Trainerkarriere

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