Abseitsreform: Barças verlorenes Projekt
Abseitsreform steht im Mittelpunkt, wenn man Barcelonas anhaltende Probleme mit annullierten Toren der letzten Spielzeiten analysiert.
Vor rund fünfeinhalb Jahren, nach dem Debakel gegen Bayern, suchte Barcelona nach Orientierung. Medienberichte beschrieben damals ein zerrüttetes Projekt, das Disziplin und Spielidee wiederherstellen sollte.
Arsène Wenger, inzwischen Leiter der Fußballentwicklung bei der FIFA, brachte daraufhin einen konkreten Vorschlag zur Abseitsregel ein. Sein Kern: Ein Spieler gilt nur dann im Abseits, wenn sein ganzer Körper den letzten Abwehrspieler überragt.
Der Vorschlag zielte darauf ab, knappe Entscheidungen, lange VAR-Reviews und das wiederholte Annullieren von Toren um Zentimeter zu reduzieren. Fans und Spieler sollten weniger Frust durch verzögerte Entscheidungen erleben.
* Warum Barça-Anhänger Angst hatten
Die Angst in Barcelona rührte daher, dass der Verein oft mit hohem Pressing und einer Abseitsfalle agiert. Dieses System schafft große Räume hinter der Abwehr, die von schnellen Kontern ausgenutzt werden können.
Gegen tiefer stehende, kompakte Gegner fällt es den Stürmern schwer, den letzten Verteidiger mit dem ganzen Körper zu überlaufen. Medienberichte warnten, dass mehr Gegentore die Folge sein könnten.
* Die andere Perspektive
Gleichzeitig wurde übersehen, dass viele Vereine Barcelona primär mit defensivem Unterzahl-Spiel begegnen. In solchen Fällen werden Tore häufig um Zentimeter entschieden.
In der laufenden Saison 2025–2026 wurden mehrere wichtige Barça-Tore durch VAR-Entscheidungen annulliert. Experten äußerten Zweifel an den gezeigten Linien und sprachen von klaren Fehlmessungen bei der Linienzeichnung.
Beispiele aus der Liga und dem Pokal machten deutlich, dass diese knappen Urteile direkte Auswirkungen auf den Tabellenstand und Pokalverlauf hatten. Hier hätte die vorgeschlagene Abseitsreform viele umstrittene Situationen entschärft.
* Warum das Projekt scheiterte
Die Regelhüter sprachen nach Tests von Risiken: Rückweichende Verteidiger würden Räume schließen, es entstünden taktische Verhätnisse, die den Spielfluss verändern, und Schiedsrichter könnten neue Probleme bei der Bewertung ganzer Körper bekommen.
Trotz dieser Bedenken bleibt die Beobachtung relevant: Für ein ofensiv ausgerichtetes Barcelona, das gegen tiefe Defensivreihen Tore um Zentimeter erzielt, hätte die Reform Vorteile gebracht.
Abschließend zeigt die Debatte um Wengers Vorschlag, wie Regeländerungen das Spiel grundlegend beeinflussen können – und warum politische, taktische und technische Einwände eine Umsetzung bislang verhinderten.
Facebook-Post: Wengers Abseitsreform hätte Barça vor umstrittenen Torannullierungen schützen können – doch das Projekt scheiterte.
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