Wrexham-Transfer: Klub verzichtet auf 19-Millionen-Coup
Wrexham-Transfer: Shaun Harvey, Geschäftsführer von Wrexham AFC, bestätigte, dass der Klub im Januar von einem 19‑Mio‑£-Transfer des jungen Stürmers Sidiki Sherif absah.
Wrexham fühlt die Kosten des Ehrgeizes
Der Verein, bekannt durch die Übernahme von Ryan Reynolds und Rob McElhenney, verfolgte seither ambitionierte Transfers. Harvey machte jedoch deutlich, dass auch finanzstarke Eigentümer Grenzen haben.
Schließlich wechselte Sidiki Sherif zu Fenerbahçe für rund 22 Mio £. Diese Summe hätte den Rekord für Transfers in die englische Liga gebrochen, wäre Wrexham den Deal eingegangen.
PSR zerschlägt Januar-Pläne
Die Entscheidung fiel maßgeblich wegen der Profit-and-Sustainability-Regeln (PSR) der englischen Liga. Harvey betonte, dass die Regularien Verluste über einen Dreijahreszeitraum begrenzen und das Risiko eines hohen Invests für einen jungen Spieler erhöhten.
Ausgewogene Transferstrategie
Statt eines großen Einzeltransfers setzte Wrexham auf Ausgewogenheit und verwendete ein Budget von etwa 5 Mio £, um Kaderbreite und Qualität zu verbessern. Ziel war eine evolutionäre Verstärkung ohne die Harmonie im Team zu gefährden.
| Spieler | Vorheriger Verein | Gebühr |
|---|---|---|
| Davis Keillor-Dunn | Barnsley | — |
| Zak Vyner | Bristol City | — |
| Billy Cadamarteri | Sheffield Wednesday | 1 Mio £ |
Harvey lobte zudem die Arbeit von Trainer Phil Parkinson bei der Wahrung der Teamchemie. Mit dem Klub auf Platz sechs zum Zeitpunkt der Transferperiode lag der Fokus auf gezielten Verstärkungen statt auf radikalen Eingriffen.
Schutz der Kabine
Der Verein wollte den aktuellen Zusammenhalt nicht gefährden und bevorzugte langfristige Strategie vor einem kurzfristigen Rekordtransfer. Harvey erklärte, dass die Harmonie im Kader bei der Entscheidung ausschlaggebend war.
Facebook-Post: Wrexham verzichtet auf 19‑Mio‑£-Transfer: Klub nennt PSR-Regularien und Teamharmonie als Gründe.
#Wrexham #Transfer #PSR




