Aymeric Laporte: „Saudi-Arabien war nicht das, was ich suchte“
Die Entscheidung und Rückzug aus Saudi-Arabien
Aymeric Laporte erklärte von Beginn an, dass die Erfahrung in Saudi-Arabien «nicht das war, was ich suchte», und zog deshalb seine Konsequenzen aus dem Vertrag mit Al-Nassr. Nach fünf erfolgreichen Jahren bei Manchester City war der Wechsel in den Nahen Osten 2023 zunächst attraktiv, doch bald zeigte sich, dass sportliche und familiäre Erwartungen nicht zusammenpassten.
Laporte berichtete, dass finanzielle Prioritäten des Vereins die Verhandlungen komplizierten und ein formeller Fehler bei den Unterlagen die Transaktion am Deadline-Day gefährdete. Erst ein Einspruch bei der FIFA erlaubte letztlich die Registrierung und brachte Erleichterung für den Verteidiger.
Familiäre Gründe und persönliche Prioritäten
Der 31-jährige Innenverteidiger betonte, dass neben sportlichen Aspekten vor allem das Familienleben eine große Rolle spielte. Er sagte gegenüber RMC Sport, dass er bereits im ersten Jahr geäußert habe, was er wirklich wolle, und dass Geduld seitens des Clubs gefordert worden sei, ohne dass sich die Situation grundlegend änderte.
Die Nähe zu seiner Familie und seinem Vater war ein ausschlaggebender Faktor für die Entscheidung, nicht weiter in Saudi-Arabien zu verbleiben. Laporte und sein Umfeld entschieden daher, das Kapitel nicht zu verlängern.
Absagen an europäische Top-Klubs
Vor der emotionalen Rückkehr nach Bilbao war Laporte auf dem Transfermarkt begehrt. Medienberichte bestätigten Interesse größerer Vereine, darunter Olympique Marseille, doch Laporte versicherte, dass sein Herz längst eine Richtung kannte.
Er erklärte, dass Angebote aus Europa real waren, er sich jedoch bewusst für den Weg zurück zu seinen Wurzeln entschied. Die Nähe zum Zuhause und der Wunsch, wieder in San Mamés zu spielen, überwogen gegenüber rein sportlichen oder finanziellen Alternativen.
Heimkehr nach San Mamés und sportliche Aussichten
Die Rückkehr endete positiv: Die FIFA bestätigte die Registrierung, Laporte unterschrieb einen Dreijahresvertrag bis 2028 und erhielt das Trikot mit der Nummer 14. Er kehrt zu dem Klub zurück, für den er vor seinem Sprung in die Premier League 222 Pflichtspiele bestritt.
Trotz finanzieller Einbußen betont Laporte, dass der emotionale Gewinn und die Bindung zu den Anhängern von Athletic wichtiger sind als materieller Ausgleich. Sportlich sieht er in der Rückkehr auch die Chance, seine Perspektiven für die spanische Nationalmannschaft zu festigen.
Blick auf die WM-Qualifikation und Zukunft im Nationalteam
Mit dem Plan, wieder regelmäßig auf hohem Niveau in einer der Top-Ligen zu spielen, strebt Laporte eine stabile Rolle im Kader Spaniens für die Weltmeisterschaft 2026 an. Er steht nach eigenen Angaben in Kontakt mit Nationaltrainer Luis de la Fuente, der seine Entscheidung unterstützt.
Nach 16 Saisoneinsätzen arbeitet der Verteidiger daran, sein Tempo zurückzugewinnen und Athletic sportlich voranzubringen, während er gleichzeitig seine Form für die Selección sichern will.
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Aymeric Laporte kehrt zu Athletic Bilbao zurück: Gründe, FIFA-Hürde und Absagen an Top-Klubs – emotionale Rückkehr ins San Mamés.
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