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Brendan Rodgers: Al-Qadisiyahs überraschender Aufstieg

Brendan Rodgers erlebt mit Al-Qadisiyah einen erstaunlichen Saisonstart ohne Niederlage.

Der Nordire blieb in 12 Ligaspielen ungeschlagen (9 Siege, 3 Remis), sein Team erzielte 30 Tore und kassierte nur 10 Gegentreffer — eine Bilanz, die Aufsehen erregt.

Al-Qadisiyah steht derzeit auf Platz drei der Tabelle mit 47 Punkten, punktgleich mit Al-Ahli; vor ihnen liegen Al-Nassr (49) und Al-Hilal (50). Die Konkurrenz hat jedoch noch Spiele in der Hinterhand.

Rodgers übernahm das Team im Dezember 2025 nach dem Abschied von Michel Gonzales und verwandelte die Mannschaft schnell in einen ernsthaften Titelkandidaten.

Taktisch setzt Rodgers auf Spielaufbau aus der Abwehr, kurze und kontrollierte Passstafetten sowie ein hohes Pressing im gegnerischen Drittel. Torwart Castells und der erfahrene Innenverteidiger Nacho Fernández sind zentrale Figuren beim Spielaufbau.

Der Trainer bevorzugt gezielten Ballbesitz, der in Abschlusssituationen mündet, und erhöhte damit die erwarteten Tore bei Siegen deutlich — ein klares Qualitätsmerkmal seiner Mannschaft.

Offensiv sticht das Stürmerduo hervor: der effiziente Julián Quiñones (22 Tore in 22 Spielen) sowie Matteo Retigi (15 Tore in 23 Einsätzen). Unterstützt werden sie von Nahitan Nández, der Räume schafft und das Mittelfeld entlastet.

Auf den Flügeln und in der Vorwärtsbewegung ist zudem Außenverteidiger Mohammed Al-Shamat wichtig: sechs Torvorlagen und ein Treffer in 20 Partien unterstreichen seinen Wert.

Medienberichte weisen darauf hin, dass einige Schlüsselspieler kosteneffizient verpflichtet wurden, was das Projekt Al-Qadisiyah zusätzlich aufwertet und Raum für sportliche Überraschungen lässt.

Der Vergleich mit Rodgers‘ Liverpool-Ära drängt sich auf: Damals führte er den Klub überraschend an die Tabellenspitze, ehe eine entscheidende Szene — die bekannte Gerrard-Rutsch — den Titelversuch scheitern ließ.

Ähnliche Balance zwischen Defensive und Angriff sowie eine treffsichere Sturmduo-Konstellation erinnern an jene Liverpool-Saison: Suarez (31 Tore) und Sturridge (25 Tore) damals, heute Quiñones und Retigi für Al-Qadisiyah.

Rodgers hat Titel gewonnen — bei Celtic und später mit Leicester im FA Cup 2020/21 — somit gilt er als Trainer, der Großes erreichen kann. Dennoch bleibt die Konkurrenz in Saudi-Arabien enorm stark.

Ob am Ende ein Missgeschick eines Favoriten oder Konjunkturen im Saisonverlauf Al-Qadisiyah den Weg zum Titel ebnen, bleibt fraglich. Die Zahlen und die Spielidee sprechen jedoch klar für das Team von Rodgers.

Facebook: Rodgers führt Al-Qadisiyah zum überraschenden, ungeschlagenen Saisonstart — können sie die Großen stürzen?

#AlQadisiyah #Rodgers #SaudiProLeague

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