Diskriminierende Gesänge: Festnahmen bei Hull City
Diskriminierende Gesänge führten zu Festnahmen beim FA-Cup-Spiel, das Hull City am Freitag mit 0:4 gegen Chelsea verlor.
Medienberichte melden, dass der Klub über das Lautsprechersystem Zuschauer ermahnte und ankündigte, dass diskriminierende Rufe strafrechtliche Folgen haben können. Später bestätigte der Verein, dass mehrere Personen festgenommen wurden.
Die Staatsanwaltschaft hatte bereits 2022 klargestellt, dass bestimmte abfällige Begriffe gegen männliche Sexarbeiter als homophob einzustufen und strafrechtlich verfolgbar sind.
Vorgeschichte
In der Vergangenheit führte der Gebrauch ähnlicher Gesänge bereits zu Stadionverboten und Strafen. Ein Liverpool-Anhänger wurde nach einem Vorfall beim Wembley-Einlass belangt und zu einer Geldbuße verurteilt.
| Wettbewerb | Ergebnis | Torschützen | Stadion |
|---|---|---|---|
| FA Cup | Hull 0–4 Chelsea | Pedro Neto (3) | MKM Stadium |
Hull-Trainer Sergej Jakirović lobte dennoch die Einstellung seiner Mannschaft trotz der klaren Niederlage. Er betonte, dass die taktische Arbeit defensiv stimmte und das Team Chancen hatte.
„Wir hatten einige Möglichkeiten und ich denke, wir hätten mindestens ein Tor verdient gehabt“, sagte Jakirović. Nun wolle man die Pause zur Erholung nutzen und sich auf das kommende Ligaspiel gegen Queens Park Rangers vorbereiten.
Chelsea-Coach Liam Rosenior, der zum MKM zurückkehrte, zeigte sich zufrieden mit der Leistung seines Teams. Besonders Pedro Neto hob er hervor und lobte die kollektive Mentalität.
Ausblick
Chelsea trifft am kommenden Wochenende auf Burnley und verfolgt weiterhin das Ziel der Champions-League-Qualifikation. Hull konzentriert sich auf den Ligaalltag und die nächste Partie gegen Queens Park Rangers.
Diskriminierende Gesänge führten beim FA-Cup-Spiel Hull–Chelsea zu Festnahmen. Klub und Behörden reagieren.
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