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Brendan Rodgers: Al-Qadsia auf Titelkurs

Brendan Rodgers erlebt mit Al‑Qadsia einen erstaunlichen Saisonstart ohne Niederlage, der den Klub überraschend in den Titelkampf der Saudi Pro League katapultiert.

Der Nordire übernahm das Team im Dezember 2025 und formte aus einer vermeintlich durchschnittlichen Mannschaft eine direkte Konkurrenz für Vereine wie Al‑Hilal, Al‑Nassr und Al‑Ahli.

Sportjournalistisch betrachtet ist die Bilanz beeindruckend: In 12 Spielen unter Rodgers gab es 9 Siege und 3 Unentschieden. Das Team erzielte 30 Tore und kassierte nur 10 Gegentore.

Spiele Siege Unentschieden Niederlagen Tore Gegentore
12 9 3 0 30 10

Rodgers‘ Spielidee ist klar: kontrollierter Spielaufbau von hinten, gezielte Ballzirkulation und hoher Druck in der gegnerischen Hälfte. Torhüter und erfahrene Innenverteidiger sind zentrale Bausteine dieses Systems.

Offensiv verfügt Al‑Qadsia über eine spielfreudige Doppelspitze. Julian Kenyonis führt die Torschützenliste des Klubs an, Matteo Rittegi ergänzt die Linie mit wertvollen Toren und Laufwegen.

Diese Konstellation erinnert an Rodgers‘ frühere Arbeit: Ähnlich wie beim Liverpool‑Projekt gab es eine stimmige Balance zwischen Defensive und Angriff, verbunden mit einem klaren taktischen Konzept.

Sporthistorisch weckt die aktuelle Serie Vergleiche: Damals stand Liverpool kurz vor dem Meistertitel, ehe die berüchtigte „Gerrard‑Rutsch“ die Chancen torpedierte. Bei Al‑Qadsia bleibt die Frage, ob das Glück diesmal aufseiten des Trainers ist.

Trotz des beeindruckenden Laufs bleibt die Konkurrenz hart: finanzstarke Klubs und zusätzliche Kaderqualitäten der Favoriten machen den Titelkampf zum engen Rennen.

Festzuhalten bleibt: Brendan Rodgers hat Al‑Qadsia taktisch und mental verändert. Ob am Saisonende die entscheidende Überraschung gelingt, hängt nun von kleinen Details in wichtigen Partien ab.

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